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Die ersten Schwangerschafts-symptome

Autorin: Christina Meier
In der ersten Wochen passiert, von außen gesehen, zwar noch nicht viel. In Ihrem Körper stellt sich jedoch schon alles auf den neuen Erdenbürger ein. Recht früh bemerken etliche Frauen deshalb schon die ersten Schwangerschaftssymptome, die auf eine bestehende Schwangerschaft aufmerksam machen.

 

Nicht immer eindeutig: Die ersten Schwangerschaftssymptome

Einnistungsblutung
Jetzt machen sich vielleicht schon die ersten typischen Schwangerschaftssymptome bemerkbar. Es kann zum Ziehen im Unterleib und in den Brüsten kommen. Manche Frauen berichten auch über eine kleine Schmierblutung zu Anfang der Schwangerschaft. Meist handelt es sich hierbei um die sogenannte Einnistungsblutung, die jedoch harmlos ist. Sollten dagegen stärkere oder anhaltende Blutungen auftreten, sollten Sie dies beim Frauenarzt abklären lassen.

Vermehrter Harndrang
Auch über vermehrten Harndrang beklagt sich so manch eine schwangere Frau. Dieser kommt anfangs durch die Lockerung der Muskulatur zustande, die durch das Schwangerschaftshormon Progesteron gefördert wird. Später benötigt dann die Gebärmutter mit dem Kind reichlich Platz, was zusätzlich zu Druck auf die Harnblase und dadurch wiederum zu vermehrtem Harndrang führt.

Morgenübelkeit
Bei manchen Frauen stellt sich schon jetzt die so gefürchtete Morgenübelkeit ein. Die meisten Frauen haben dieses Problem jedoch nicht oder haben die Erfahrung gemacht, dass diese rasch vergeht, wenn sie noch im Bett eine Kleinigkeit zu sich nehmen. Auch hier kann der Frauenarzt zu Rate gezogen werden. Eventuell könnte die Einnahme eines Homöopathikums oder das Lutschen eines Ingwerbonbons helfen. Hier müssen Sie einmal ausprobieren, was Ihnen guttut.

Vermehrte Müdigkeit
Auch tagsüber können Sie bereits in der vierten Schwangerschaftswoche öfter einmal unter Müdigkeit und Energielosigkeit leiden. Die hormonelle Umstellung auf das neue Leben kostet Energie, so dass Sie sich immer mal wieder eine Pause gönnen sollten. Ein Mittagsschlaf ist ebenso ein kleiner Luxus, der Ihnen in dieser Zeit wahrscheinlich guttun wird.

Um sicher zu gehen, dass Müdigkeit und Energielosigkeit nicht Ausdruck eines Eisenmangels sind, können Sie Ihren Eisenwert bestimmen lassen. Hierbei empfiehlt sich ein Test, der nicht nur das im Blut befindliche Eisen, sondern auch das sogenannte Speichereisen misst.

Sprechen Sie mit Ihrem Frauenarzt darüber. Bei einem eklatanten Mangel wird er Ihnen vermutlich empfehlen, ein hochwertiges Eisenpräparat einzunehmen. doch normalerweise können Sie mit einer vollwertigen, sogar rein pflanzlichen Ernährung ausreichend Eisen aufnehmen, um einem Mangel vorzubeugen. Denn auch für vegane Schwangere mit einem erhöhten Eisenbedarf gibt es zahlreiche Möglichkeiten, pflanzliches Eisen über die Ernährung aufzunehmen.
Falls Sie sich hierzu ausgiebig informieren möchten, empfehle ich Ihnen die Seite Vegane Eisenquellen der PETA, auf der Sie sich inspirieren lassen können.

Auf jeden Fall werden Sie vielleicht schon früh schnell die ersten Schwangerschaftssymptome  bemerken und  feststellen, dass Sie tatsächlich schwanger sind. Ein Schwangerschaftstest und ein Besuch beim Frauenarzt können Ihnen das zusätzlich bestätigen.