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Einschlafprobleme? Tipps für einen besseren Schlaf

Autor: Christina Meier

Schlafstörungen sind ein Phänomen, das in den letzten Jahren immer mehr zugenommen hat. Besonders junge Mütter sollen immer öfter unter den mehr als lästigen Einschlafproblemen leiden, was eigentlich nicht verwundert, wenn man einmal genauer beobachtet, was Mütter von Babys und Kleinkindern heute so alles leisten müssen.

Ob alleinerziehend oder mit einem Partner, der tagsüber kaum da ist:
Nicht nur der seit der Geburt des Kindes unterbrochene Lebensrhythmus, sondern auch enormer Zeitdruck und das fehlende und ausreichende Durchschlafen können eine Mutter physisch und psychisch sehr belasten. Wenn Sie dann auch noch finanzielle oder sonstige Sorgen alleine ausbaden müssen, kann dies natürlich ebenso zu Schlafstörungen, depressiven Phasen oder sogar einem regelrechten Burnout führen. Hinzu kommt, dass wir heute mit künstlichen Lichtquellen, allabendlicher Nutzung von Handys und PC ebenso unser Einschlafen oft unnötig erschweren.

Warum kann ich nicht einschlafen, obwohl ich müde bin?

Da Schlafstörungen selten auch durch bestimmte Krankheiten oder als Nebenwirkung einiger Medikamente hervorgerufen werden können, sollten Sie bei langanhaltenden Schlafproblemen, die Sie sich nicht erklären können, eventuell einen Arzt zu Rate ziehen. Doch auch Nährstoffmängel, die sogar stressbedingt entstehen können, spätes Essen kurz vor dem Schlafengehen, ungelöste Probleme und vieles mehr können zu Einschlafproblemen führen. Es gibt also zahlreiche Ursachen für Schlafstörungen und Einschlafprobleme.

 

Einschlafprobleme und fehlender Schlaf können Folgen haben

Wie wichtig ausreichender Schlaf ist, zeigt sich daran, dass selbst Kinder überwiegend im Schlaf wachsen und auch unser Gedächtnis für ein einwandfreies Funktionieren genügend Schlaf benötigt. Selbst die Muskeln regenerieren sich während des Schlafes, ebenso hat unser Essverhalten mit der Schlafqualität- und Quantität zu tun.

Wenn Sie auf Dauer zu wenig (Tief)Schlaf bekommen, können Sie eher und häufiger unter Depressionen leiden, haben ein erhöhtes Risiko für Stoffwechselerkrankungen, Herzinfarkt, Blutdruckprobleme und vieles mehr.
Außerdem führt dauerhafter Schlafmangel auch zur Schwächung des Immunsystems, wodurch Sie eben auch häufiger krank werden können.

Der Zusammenhang zwischen gesundem Schlaf, Nährstoffen und Hormonen

Vielleicht haben Sie schon einmal etwas von den blauen Wellenlängen gehört? Diese gehen von vielen Geräten wie beispielsweise Mobiltelefonen, Laptops und PCs aus und üben einen Einfluss auf Ihre Zirbeldrüse aus. Die Zirbeldrüse wiederum bewirkt, dass ausreichend Melatonin ausgeschüttet wird. Melatonin ist als das „Schlafhormon“ bekannt geworden, welches für einen gesunden und erholsamen Schlaf sorgt und so Einschlafprobleme verhindert.

Wenn das Licht, bzw. die blauen Wellenlängen verschiedener Bildschirme, auf die Netzhaut Ihrer Augen treffen, wird die Ausschüttung von Melatonin durch die Zirbeldrüse gehemmt. Auch wenn Sie unter einem Serotoninmangel leiden, kann dies zu einem Mangel an Melatonin führen, denn Ihr Körper benötigt Serotonin, um Melatonin herstellen zu können. Doch nur, wenn Ihre Zirbeldrüse ausreichend Melatonin zur Verfügung stellt, kommen Sie zur Ruhe und können ein- und meist auch durchschlafen und leiden nicht unter Einschlafproblemen.

Besonders ältere Menschen leiden oftmals unter einem Melatoninmangel, da mit dem Alter manchmal die Produktion von Melatonin nachlässt. Vielleicht kennen Sie auch jemanden, der im Alter nachts mit weniger Stunden Schlaf auszukommen scheint, sich dafür aber tagsüber immer mal wieder für einen Mittagsschlaf hinlegen muss.

 

Wenn ein erhöhter Nährstoffbedarf zu Einschlafproblemen führt

Wer mehr Stress hat, hat auch ein anfälligeres Nervenkostüm, ist schneller gereizt und weder psychisch noch physisch sehr belastbar. Wenn Sie also unter Einschlafproblemen, Gereiztheit und allgemeiner Unruhe leiden, könnte auch zusätzlich ein Nährstoffmangel dahinterstecken. Besonders Vitamin B12, aber auch Zink und natürlich das Mineralsalz Magnesium sind die Nährstoffe, die immer wieder mit gesunden Nerven und bei Mangel mit Einschlafproblemen in Verbindung gebracht werden. Sie sollten also darauf achten, mit der Ernährung genügend dieser so wichtigen Nährstoffe zu sich zu nehmen.

Was Sie gegen Einschlafprobleme sonst noch tun können

Der Duft des Lavendels wirkt beruhigend

Es gibt zahlreiche Kräuter, die als Tee oder in Tropfenform ebenfalls eine entspannende Wirkung haben, ohne Sucht- oder Gewöhnungseffekte zu erzielen. Zu diesen gehören die aromatische Zitronenmelisse, der Baldrian, der Hopfen, der ja auch im Bier enthalten ist, weshalb Bier manchmal bekannterweise müde macht, die Passionsblume oder ebenso der duftende Lavendel. Diese Kräuter werden in der Naturheilkunde meist gegen Einschlafprobleme empfohlen. Auch empfehlenswert ist ein hochwertiger Baldriansaft, der hilft, aufgewühlte Geister zur wohlverdienten Ruhe zu bringen.

Nach der Stillzeit können Sie mit einem Nahrungsergänzungsmittel, dem wertvolles Melatonin zugefügt wurde, einen erholsamen Schlaf unterstützen. Diese gibt es meist in Kapsel- oder Tropfenform, falls Kapseln so gar nichts für Sie sein sollten. Außerdem sollten Sie darauf achten, dass Sie nach Möglichkeit abends eine halbe Stunde vor dem Zubettgehen weder Ihr Handy, noch PC oder Fernseher benutzen, sondern die Zeit nutzen, um innerlich runter und zur Ruhe zu kommen.

Übrigens: Wer Sport treibt, hat meist weniger Einschlafprobleme, denn auch Sport hilft bei der Stressbewältigung. Ich weiß aber aus Erfahrung, dass es zeitlich meist nicht möglich ist, regelmäßig Sport zu treiben, solange die Kinder noch klein sind.

Aber bereits wenig Sport ist besser als gar kein Sport. Vielleicht können Sie einmal in der Woche mit Ihren Kindern schwimmen, täglich einmal spazieren gehen und ein wenig Gymnastik machen.
Mit der Zeit wird das Leben auch wieder weniger stressig, die Kinder können irgendwann viele Dinge selbstständig erledigen und auch so manche Sorge löst sich eines Tages in Luft auf.

 

 

Gut, wenn Sie einen Partner oder Familie und Freunde haben, die Ihnen ab und zu mal zu einer ruhigen Stunde verhelfen, in der Sie dann einmal nur an sich denken und das tun sollten, wonach Ihnen gerade der Sinn steht. Und wenn Sie sich dann einfach nur ins Bett legen wollen, dann tun Sie genau das. Denn nichts geht über einen erholsamen Schlaf!

 

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