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Herbstplätzchen

Autorin: Christina Meier
Eigentlich handelt es sich bei diesem einfachen Rezept um ein Rezept für englische Plätzchen, die zur Tea-Time angeboten werden – so zumindest hatte ich es vor langer Zeit einmal gehört.
Bei meinen Kindern und mir sind daraus aber Herbstplätzchen geworden.
Ich backe sie jeden Oktober, wenn sich die ersten Blätter der Laubbäume verfärben.
Das Backen der Herbstplätzchen ist bei uns/mir mittlerweile zu einem richtigen Herbstritual geworden, währenddessen ich am liebsten die Herbst- und Laternenlieder von Rolf Zuckowski höre.
Mittlerweile sind meine Kinder schon groß. Lisa und Lukas wohnen nicht mehr zu Hause und mein Jüngster ist bereits 16 Jahre alt und hat kaum Lust, mit mir zu backen. Macht nichts, ich backe für mein Leben gern.

Die Herbstplätzchen können auch vegan, also anstatt mit Butter mit Margarine gebacken werden. Wer unter Zöliakie leidet, kann sie auch mit einer Mischung glutenfreien Mehls (vorzugsweise in Bio-Qualität) herstellen.
Sie schmecken übrigens nicht nur im Herbst, allerdings sind sie so lecker, dass sie, zumindest bei uns, den Herbst meist nicht überleben.

Hier nun also das Rezept:

Zutaten:

100 g Marzipan-Rohmasse
250 g Butter oder Margarine
120 g Rohrzucker
250 g Weizenmehl

Backzeit: Ca. 20-25 Minuten
Temperatur bei Ober/Unterhitze ca. 175°C

Die Butter sollten Sie etwas weich werden lassen, damit sich der Teig besser kneten lässt.
Dann verkneten Sie die kleingeschnittene Marzipanmasse mit der Butter, geben nach und nach Zucker und Mehl dazu und kneten, kneten, kneten, bis sich die einzelnen Zutaten gut vermischt und Sie eine große Teigkugel vor sich haben.
Diese stellen Sie abgedeckt für mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank.

In der Zwischenzeit heizen Sie den Backofen auf ca. 175 Grad C vor.
Danach fetten Sie ein Backblech ein, nehmen eine walnussgroße Portion des Plätzchenteigs und rollen dies zu einer kleinen Kugel. Diese legen Sie auf das Blech und drücken es mit einer angefeuchteten (dann klebt der Teig nicht so) Gabel leicht zu einem Taler. Drücken Sie die Taler nicht zu platt, da der Teig im Ofen schmilzt und die Plätzchen sonst zu dünn werden.

So verfahren Sie weiter, bis das Blech voll ist. Den restlichen Teig stellen Sie wieder in den Kühlschrank, bis Sie ihn weiterverwenden. Er hält im Kühlschrank übrigens gut ein paar Tage.
Sind die Plätzchen fertig, lassen Sie sie bitte erst noch abkühlen, bevor Sie sie vom Blech nehmen.
Tipp:
Am besten schmecken die Herbstplätzchen ab dem 2. Tag. Dann sind sie allerdings so lecker, dass sie meist nicht viel älter werden….

 

 

Guten Appetit!

 

 

 

 

 

 

 

 

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