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Mit Spielen gegen den Corona-Blues

Autor: Christina Meier

Gerade Eltern von jüngeren Kindern kennen das: Nasskaltes Wetter, durch die Corona-Maßnahmen sind Indoorspielplätze, Museen und Schwimmbäder geschlossen und die Kinder quengeln herum, weil ihnen langweilig ist. Auch so manch ein Erwachsener, ob außer Haus arbeitend, im Home-Office oder wegen der Kinderbetreuung zu Hause bleibend, leidet still und heimlich unter einem Corona-Blues und der langen, dunklen Jahreszeit.

Da es nicht ratsam ist, den ganzen Tag lang den Fernseher laufen zu lassen und jüngere Kinder nach Möglichkeit auch nicht oder wenigstens nicht zu oft vor Geräten wie Playstation oder Handy sitzen sollten, müssen sich Eltern etwas einfallen lassen.

Dabei ist es ganz einfach, für tägliche Abwechslung zu sorgen, wenn auch nicht stundenlang. Doch das ist bei den meisten Kindern gar nicht gewünscht, denn nichts macht so viel Spaß wie das freie Spiel mit Puppen, Autos oder Legobausteinen – aber eben nicht immer und nicht von morgens bis abends.

 

Spielen gegen den Corona-Blues

Kleine Spielesammlung gegen den Corona-Blues

Struktur ist das Zauberwort der Stunde und ein wichtiger Meilenstein gegen den aufkommenden Corona-Blues bei Kindern und Erwachsenen. Kleine sinnvolle Rituale, die helfen, den Alltag zu strukturieren und einzuteilen, können wie Lichtblicke am Horizont den Tag verschönern. Eine halbe Stunde am Abend können selbst die meisten Erwachsenen nach einem Arbeitstag erübrigen und diese halbe Stunde kann bereits viel bewirken.
Setzen Sie täglich, oder wenn es nicht geht, wöchentlich, eine Uhrzeit fest, in der Sie mit Ihren Kindern spielen. Falls Sie weder Lego- noch Puppen- oder Autofan sind, gibt es ja auch jede Menge Gesellschaftsspiele, die gemütlich am Tisch gespielt werden können.

Spielen hebt die Stimmung

Machen Sie einen kleinen Obstteller zurecht, vielleicht darf es auch eine Kleinigkeit zum Naschen sein, holen Sie die Familie an den Tisch und vereinbaren, dass es ab jetzt immer um die gleiche Uhrzeit täglich oder wöchentlich einen Spieleabend gibt. Daran haben auch größere Kinder Spaß, wenn Sie entsprechend Spiele für ihr Alter spielen. Vielleicht kann sich jedes Familienmitglied abwechselnd ein Spiel wünschen. Für die Kleineren ab 4 Jahren sind Klassiker wie „Mensch ärgere dich nicht“, „Uno“, „Lotti Karotti“, „Halligalli“ oder „Memory“ das Richtige. Aber es gibt auch andere Spiele, die in diesem Alter Spaß machen.

Auch größere Kinder haben Spaß am gemeinsamen Spiel

Größere Kinder ab 10 Jahren sind oftmals „Monopoly“-und „Kniffel“-Fans, wobei es da etliche verschiedene Varianten gibt. Mein Sohn Lukas spielte eine Zeit lang Schach, allerdings spielte er so gut, dass er sich jahrelang jedes Jahr für die Hessenmeisterschaft qualifizierte. Er war langjähriger Schulmeister und ein erfolgreicher Schachspieler, der jedes Wochenende an Turnieren, sogar im Ausland, teilnahm. Spielen, nicht nur Schach, schult komplexes, logisches Denken und trainiert das Gehirn. Erst mit 16 Jahren war es ihm neben der Schule, Freunden und dem Sport dann zu viel und er hängte den Profischachsport an den Nagel.

Meine Tochter Lisa, die ebenfalls eine erfolgreiche Schachspielerin war, hatte lange Zeit am liebsten „Siedler von Catan“ gespielt, sehr zu meinem Leidwesen, denn dieses Spiel, das irgendwann einmal in „Catan-Das Spiel“ umbenannt wurde, mochte ich weniger. Mein jüngster Sohn ist eher von Spielen wie „Monopoly“, aber auch verschiedenen Wissensquizspielen zu begeistern. Ich kann Ihnen auf jeden Fall empfehlen, mit einer klassischen „Spielesammlung“ zu beginnen. Hier sind meist die bekanntesten Brettspiele enthalten.

Altbekannte und brandneue Spiele gegen den Corona-Blues

Nach und nach werde ich Ihnen auf dem Mutter-Kind-Portal dann immer mal wieder einige, für jede Altersgruppe entsprechenden Spiele vorstellen. Auch neue auf den Markt gekommene Gesellschaftsspiele können Sie demnächst hier finden. Vielleicht werden Sie und Ihre Kinder mit der Zeit dann auch echte Spielefans, dann haben Langeweile, schlechte Laune und Corona-Blues auch bei Ihnen schlechte Karten.

 

 

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*Der Seelenspiegel und seine Geschichten

In ihrer Tiefe formt die Seele Erhofftes und Erlebtes, Wahrheit und Täuschung, Gut und Böse zu einem sinnvollen Ganzen. Daraus entstehen die Geschichten und Legenden dieser Welt, in denen sich Aspekte der menschlichen Seele wie in einem Spiegelbild offenbaren. Lehrreiches, Tröstliches und Unheimliches erzählen darum auch diese Geschichten des Seelenspiegels. Sie zeigen, dass in der Welt der Seele weit mehr existiert, als wir mit unseren Augen wahrnehmen können.
 

 

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*Eigenwerbung