Zum Inhalt springen

Unsere Bratäpfel: Schmecken so richtig weihnachtlich

Autorin: Christina Meier
Was wäre die Weihnachts- oder Winterzeit ohne die typischen Wohlgerüche, die beim Backen zimtig-süßer Bratäpfel und leckerer Plätzchen in der (vor)weihnachtlichen Küche entstehen?!
Ein Gewürz, welches wohl die meisten mit Weihnachten in Verbindung bringen, ist Zimt. Doch nicht nur für leckere Zimtsterne und Gewürzkuchen ist Zimt unentbehrlich. Auch für saftige Bratäpfel wird dieses herrlich duftende Pulver aus der Zimtrinde benötigt. Folgendes Rezept kann ich Ihnen buchstäblich wärmstens empfehlen. Denn unsere Zimt-Bratäpfel wärmen Herz und Gemüt nach einem langen Winterspaziergang oder einer Schlittenfahrt.

Rezept für Bratäpfel nach Meiers Art

Zutaten für 4 Personen:

• 4 große Äpfel
• 180g Marzipanrohmasse
• 40g brauner Rohrzucker
• 20g gehobelte Mandeln
• 180 ml Apfel- oder Quittensaft
• 1 Messerspitze Zimt

 

Zubereitung:

 

1. Heizen Sie den Ofen auf 175°C vor.

2. Schneiden Sie die Marzipanmasse in kleine Teile und vermischen Sie diese mit der Hälfte des Zuckers, den Mandeln und dem Saft, bis eine (fast) homogene Masse entsteht. Wenn Sie möchten, können Sie auch gern einige (Rum)Rosinen dazugeben.

3. Schneiden Sie von den Äpfeln jeweils einen „Deckel“ von etwa 1,5 cm Dicke ab. Diese legen Sie für später auf einen Extrateller. Entfernen Sie großzügig das Gehäuse.

4. Füllen Sie die Marzipanmasse in die Äpfel und verteilen Sie den restlichen Zucker gleichmäßig auf den so gefüllten Äpfeln.

5. Setzen Sie die Äpfel (noch nicht die Deckel) in einen Bräter, in feuerfeste Förmchen oder eine Auflaufform und geben Sie den restlichen Saft ebenfalls in die Form.

6. Backen Sie die Äpfel für etwa 25 Minuten und schalten dann den Ofen aus.

7. Nun bedecken Sie die Äpfel mit ihren Deckeln und lassen die Äpfel mit Deckel noch einmal eine Viertelstunde bei ausgeschaltetem Ofen „nachbacken“.

Die Bratäpfel schmecken wunderbar zu Schlagsahne (gibt es mittlerweile auch vegan), Vanillesauce, Joghurt oder Vanilleeis. Auch pur sind diese leckeren Äpfel ein absoluter Genuss und schmecken so richtig nach Weihnachten, Winterzeit und vor allem nach mehr…
Falls Sie statt einfacher Rosinen in Rum eingelegte Rosinen verwenden, müssen Sie bezüglich des Alkohols keine Angst um ihre Kinder haben: Denn der Alkohol verfliegt bei diesen Temperaturen und übrig bleibt das tolle Aroma.

Na dann, guten Appetit!

Ihre Christina Meier

Diese Beiträge könnten Sie ebenfalls interessieren:

1. Backen für Weihnachten: Spitzbuben
2. Sylvester-Bowle für Kinder
3. Sylvester-Punsch für Kinder
4. Meine Vanillekipferl auf die Schnelle