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Was ist ein Abort? Hier das Wichtigste in Kürze!

Autor: Christina Meier

In der Medizin spricht man von einem Abort, wenn eine Fehlgeburt, also ein Schwangerschaftsende eintritt, ohne dass der Embryo oder der Fetus zu leben fähig ist. Ein sich spontan eintretender Abort eines nicht lebensfähigen Embryos oder Fetus wird Spontanabort genannt. In der Regel kann eine Frau jedoch nach einem Abort erneut schwanger werden.

Als Ursache eines Abortes kommen verschiedene Faktoren in Frage. Nach der 23. Schwangerschaftswoche spricht man allerdings nicht mehr von einem Abort oder einer Fehlgeburt, sondern von einer Frühgeburt. Zu diesem Zeitpunkt ist ein ansonsten gesundes Kind jedoch trotz der zu frühen Geburt lebensfähig, auch wenn es medizinischer Unterstützung benötigt.

Man unterscheidet einen Frühabort, der sich noch im ersten Trimester ereignet von einem Spätabort, der ab der 14. SSW bis zur 24. SSW stattfinden kann.
Neben dem Spontanabort, dem wie gesagt unterschiedliche Ursachen zugrunde liegen können, gibt es auch den künstlich verursachten Abort, beispielsweise in Form einer Abtreibung.

 

Symptome bei einem drohenden Abort

Eines der häufigsten Symptome, wenn dich ein Abort ankündigt, sind plötzlich auftretende Blutungen aus der Vagina, die recht stark sein können. Auch wehenartige Unterleibsschmerzen können den Beginn eines Abortes kennzeichnen.
Schreitet die Fehlgeburt weiter voran, kommt es zur Öffnung des Muttermundes und zum Verlust bzw. Abstoßens des Mutterkuchens, des Fetus oder Embryos und der Eihäute.

 

Nach einem Abort

Fand die Fehlgeburt zu einem sehr frühen Zeitpunkt statt, befreit sich der Körper meist von allen von den restlichen Geweben der Schwangerschaft. Findet der Abort jedoch später statt, kann es notwendig sein, mit einem Medikament das Abstoßen von Restgewebe zu fördern. Wenn es gar nicht anders möglich ist, kann auch eine Ausschabung angeraten sein, damit eine Infektion mit gefährlichen Spätfolgen vermieden werden kann.

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